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INDUSTRIE 4.0 – DIE ZUKUNFT DER DIGITALISIERTEN GESCHÄFTSMODELLE

INDUSTRIE 4.0 BIETET ENORME POTENZIALE FÜR IHR UNTERNEHMEN

Der Begriff „Industrie 4.0“ steht für die nächste Entwicklungsstufe der Industrie. Es geht um intelligente Fabriken, um die Digitalisierung von analogen Produktionsprozessen und um kommunikative Vernetzung. An wegweisenden Visionen mangelt es nicht – so soll sich Industrie 4.0 nicht nur auf die Produktion beschränken, sondern alle Bereiche eines Unternehmens und sogar die Gesellschaft durchdringen. Wie wichtig ist es für Ihr Unternehmen, auf den unaufhaltsamen Zug der Industrie 4.0 aufzuspringen? Welche wichtigen Aspekte birgt diese Revolution und wie kann man davon profitieren?

  1. Was ist Industrie 4.0?
  2. Industrie 4.0 im Zeichen der Automatisierung
  3. Effizientere Produktionen mit Industrie 4.0
  4. Losgröße 1 mit Industrie 4.0 erreichen
  5. Consulting und Unternehmensberatung für Industrie 4.0

WAS IST INDUSTRIE 4.0?

Industrie 4.0 soll Produktionsprozesse mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik noch moderner machen. Das Ziel ist eine smarte Fabrik, die effizienter arbeitet und sich gewissermaßen selbst organisiert.

Der Begriff 4.0 ist noch vergleichsweise jung. Im Jahre 2011 drang er erstmals im Rahmen der CeBIT an die Öffentlichkeit. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft stellten ein Konzept vor, das die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produktionsstandorte auch für die Zukunft garantieren soll. Mit einfachen Worten lässt es sich so zusammenfassen: Die industrielle Produktion muss digitaler werden. Die technologische Grundlage liefert die Integration von intelligenten, digital vernetzten Systemen, mit deren Hilfe Anlagen, die Logistik, Produkte und auch Menschen direkt kommunizieren können.

In den letzten Jahren wurden die Pläne konkreter. 2016 zeigte man, wie eine digital vernetzte Fabrik aussehen könnte. Das wichtigste Merkmal ist auch heute noch die digitale Begleitung der gesamten Wertschöpfungskette. Industrie 4.0 beginnt also bereits bei der Entwicklung von Produkten, erstreckt sich von der Fertigung über den Verkauf bis zur letztendlichen Nutzung beim Kunden.

GRUNDLAGEN INDUSTRIE 4.0 WERDEN SCHON HEUTE GENUTZT

Komponenten der Vision Industrie 4.0 werden bereits von Unternehmen genutzt. Kunden können in Onlineshops Bestellungen aufgeben und ihr Wunsch-Produkt konfigurieren. Über eine Software-Lösung laufen schließlich alle Fäden zusammen – darunter Bestellabrufe, Lagerbestände oder Echtzeitdaten aus der Produktion. Doch dies ist erst der Anfang. Die digitale Vernetzung wird nicht nur „smarte Fabriken“ hervorbringen, sondern auch Geschäftsprozesse und Geschäftsmodell verändern. Bei dieser Herausforderung begleitet Sie Limendo. Mit unserer Digitalisierungskompetenz erschaffen wir Ihr individuelles Business Modell 4.0 und setzen es in die Realität um.

INDUSTRIE 4.0 – DIE VIERTE INDUSTRIELLE REVOLUTION

Erste industrielle Revolution

Im Ende des 18. Jahrhunderts wurden Maschinen entwickelt, die per Wasser- oder Dampfkraft angetrieben wurden. Die Arbeitsschritte in vielen Bereichen des Lebens wurden durch einfache Dampfmaschinen vereinfacht.

Zweite industrielle Revolution

Diese Revolution wurde mit der Erfindung der Schlachthöfe in den USA eingeleitet. Man konnte elektrische Energie für Produktionszwecke verwenden und der Weg war bereitet für die Massenproduktion.

Dritte industrielle Revolution

Mit der Erfindung von Elektronik und den ersten Computern, wurden bereits ganze Arbeitsschritte von Maschinen übernommen.

Vierte industrielle Revolution - Industrie 4.0

Die 4. Industrielle Revolution wird dadurch bestimmt, dass Maschinen autark miteinander kommunizieren. Produkte können sich durch die breite Informationsbasis, auf die sie zurückgreifen können, sogar selbst optimieren. Durch den Einsatz verschiedener Digitalisierungs Tools und Methoden wird es möglich Prozesse anders und effizienter abzuwickeln. Produkte werden in Losgröße 1 produzierbar.

INDUSTRIE 4.0 IM ZEICHEN DER AUTOMATISIERUNG

Bei der Automatisierung denken viele Menschen an Fließbänder, große Anlagen oder Roboter, die unsere Arbeitsplätze übernehmen. Solche zeitgemäßen Produktionsanlagen spielen auch in der Industrie 4.0 eine Rolle, doch es braucht ein neues Verständnis für den Begriff der Automatisierung. Sie wird in sämtliche Bereiche eines Unternehmens Einzug halten, nicht nur am konkreten Fertigungsplatz. Es geht um selbstorganisierende Logistik, selbstoptimierende Fertigung und wandlungsfähige Fertigungslinien. Ein Beispiel: Mit intelligenten Sensoren und digitaler Vernetzung können Produkte ihren Produktionsablauf eigenständig planen und somit spontan auf Änderungen und Engpässe reagieren. Das eigentliche Gehirn hinter solchen anspruchsvollen Automatisierungen sind sogenannte Cyber Physical Systems (CPS). CPS erlauben intelligente Steuerungsprozesse, die alle anfallenden Daten bündeln, auswerten und weiterleiten. Dieser Ansatz ändert die klassische Automatisierungspyramide mit dem Modell einer zentralen Steuerung grundlegend.

MACHT INDUSTRIE 4.0 DIE PRODUKTION EFFIZIENTER?

Industrie 4.0 soll Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen. Eines der Hauptargumente ist die Steigerung der Effizienz, die sich in vielen Bereichen verbessern lässt. Dazu gehört eine deutlich erhöhte Arbeitsproduktivität, die sich bereits mit einer digitalen Produktionsplanung erreichen lässt. Digitale Tools zur Produktionsplanung werden heute schon von vielen Unternehmen in der Industrie genutzt. Der nächste große Schritt ist die Integration von künstlicher Intelligenz und Big Data, um Prozesse noch agiler zu gestalten. Der Einsatz von Ressourcen und Energie lässt sich ebenso im Zuge der Digitalisierung optimieren. Potenzielle Effizienzsteigerungen betreffen zudem Wartungen und Reparaturen. Mit Industrie 4.0 lassen sich Maschinendaten in Echtzeit analysieren, alle wichtigen Daten werden direkt an zuständige Mitarbeiter weitergeleitet. Falls ein Ersatzteil benötigt wird, teilt das System dies ganz konkret mit. Entwicklungsabteilungen arbeiten testweise mit Augmented und Virtual Reality – Techniken von morgen, die Arbeitskräfte bei Trainings und Wartungsarbeiten unterstützen sollen.

Große Unternehmen implementieren Industrie 4.0-Technologien bereits in vielfältiger Weise. Doch auch für kleine und mittelständische Unternehmen bietet Industrie 4.0 interessante Möglichkeiten, um ungenutzte Potenziale zu erschließen, Prozesseffizienzen zu steigern und passende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Bei diesem großen Schritt in die Ära der Digitalisierung unterstützt Sie die Unternehmensberatung von Limendo.

Industrie 4.0 möchte Kunden und Lieferanten näher zusammenbringen, zum Vorteil für alle Beteiligten. Eine Lösung soll die Kombination aus Supply Chain Monitoring und mehr Transparenz für Kunden sein. Beispiel gefällig? Herr Müller bestellt online ein Produkt, im nächsten Schritt werden alle nötigen Daten an die Produktionsplanung weitergereicht. Wann lässt sich Herr Müllers Bestellung eintakten, wie ist der Lagerbestand, welche Einzelteile müssen beim Lieferanten bestellt werden und wann stehen sie zur Verfügung?  Diese Frage werden ganz automatisch beantwortet. Die digitale Vernetzung aller Anlaufstellen stellt schließlich innerhalb weniger Minuten eine verlässliche Lieferzeit bereit. Ein solches Szenario könnte schon bald zur Realität werden und zeigt auch, wie transparent Informationen werden – sowohl innerhalb der Fertigung als auch beim Kunden, der im Grunde jeden Herstellungsschritt live mitverfolgen könnte.

LOSGRÖßE 1: WIE INDIVIDUALISIERUNG ZUM STANDARD WERDEN KÖNNTE

Der Trend zur Individualität ist unverkennbar. Immer mehr Menschen verlangen nach maßgeschneiderten Produkten, am besten zu bezahlbaren Preisen. Industrie 4.0 vermag es, diesen Traum wahr werden zu lassen – denn im Idealfall können individuelle Produkte mit den Kostenvorteilen einer Großserie hergestellt werden. Wie wichtig der Kurs auf Losgröße 1 für viele Unternehmen ist, zeigen Untersuchungen wie den Deutschen Industrie 4.0 Index. Demnach wickeln 20 % aller befragten Industrieunternehmen Losgröße 1 zu den Kosten einer Serienfertigung ab. Die Tendenz sei steigend.

Die Individualisierung von Produkten schreitet dabei stetig voran. Niemand muss sich heute mehr zwischen einer braunen und einer schwarzen Anbauwand entscheiden. Viele Produkte – angefangen von Möbelstücken bis zum Auto – werden erst nach der Bestellung durch den Kunden produziert. Dieser konfiguriert sich seinen Schrank bequem von zuhause aus über eine App. Er wählt die Holzart aus, entscheidet zwischen Messing-Griffen oder Kunststoff und auch, welche Maße der Schrank haben soll. Im Internet stellen sich junge Menschen ihre Traum-Sneaker zusammen und wählen zwischen Sohle, Farbe, Einsätzen und Schnürsenkeln. Der Schuh wird als Unikat produziert – und kann wirtschaftlich zu günstigen Preisen hergestellt werden

Die Fertigungslösungen für Losgröße 1 entwickeln sich noch immer weiter. Einige Unternehmen setzen auf NFC-Chips, um die kundenspezifische Individualisierung von Großserienteilen zu ermöglichen. Diese werden am Produkt montiert und kommunizieren mit allen beteiligten Prozesskomponenten. Abhängig von den dort gespeicherten Kundenwünschen, beispielsweise eine bestimmte Farbe, ein Material oder eine aufzubringende Grafik, legt die Fertigung selbst die nötigen Schritte fest – ohne zusätzliche Rüstzeiten.

Dadurch dass wir wissen wann bestimmte Produkte oder Halbfertigteile sich wo in der Produktion befinden, kann entsprechend reagiert und geplant werden. Sie können individuelle Kundenwünsche dann realisieren, wenn gerade Leerlauf oder Kapazität in bestimmten Prozessen herrscht. Dies zu verstehen und zu optimieren ist Kernaufgabe der Industrie 4.0. Die Limendo Unternehmensberatung aus Südtirol, Bozen,  kann Sie hierbei vielfältig unterstützen. Indem wir mit Ihnen Produktionsabläufe sichtbar machen durch den Einsatz von Sensoren, RFID oder NFC Chips. Oder indem wir mit Ihnen zusammen mit Limendo Analytics ein Business Intelligence System entwickeln mit den richtigen KPIs für die Produktion. Oder indem wir Ihre Verwaltungsprozesse überprüfen und mit den Produktionsprozessen vernetzen.

INDUSTRIE 4.0 UND DAS INTERNET DER DINGE

Zuhause ankommen, das Licht ist bereits eingeschaltet, die Heizung auf optimaler Temperatur, die Rollläden sind geschlossen. Das Thema „Smart Home“ existiert seit vielen Jahren und hat seinen Weg in den Alltag vieler Menschen gefunden. Smart Home ist ein Anwendungsbeispiel für das Internet der Dinge – genauso wie die Industrie 4.0. Das Internet of Things (IoT) verleiht Objekten die Fähigkeit über Informations- und Kommunikationskanäle für einen Nutzer zugänglich zu sein, miteinander zu kommunizieren und regelbasiert Aufgaben zu erfüllen.

Die Verknüpfung von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge muss aber nicht per se auf den industriellen Bereich beschränkt sein. Hotelbuchungen werden schon seit langem übers Internet gebucht. Wenn sich ein Gast ein Bier aus der Minibar gönnt, so wird das über Sensoren ganz automatisch erkannt und entsprechend verbucht.

DEN SPRUNG ZUR INDUSTRIE 4.0 SCHAFFEN

Agile Unternehmen, smarte Fabriken, engmaschige Vernetzung, künstliche Intelligenz und komplexe Datenanalyse: Die mit Industrie 4.0 verbundene digitale Transformation birgt enorme Potenziale. Viele Unternehmen befinden sich im Aufholfieber und wollen diese Potenziale erschließen. Doch wie gelingt das am besten?

Im Zeitalter von Industrie 4.0 gehören traditionelle Wertschöpfungsketten der Vergangenheit an. Unternehmen müssen umdenken und sowohl neue Technologien adaptieren als auch ihr Geschäftsmodell überdenken. Wie ebnet man den Weg in die digitale Welt, welche Software-Tools und virtuelle Erfassungssysteme braucht es, wie soll die digitale Fertigung aufgebaut sein? Auf diese Fragen gibt es keine pauschalen Antworten, sondern nur individuelle Lösungen, die mit strategischer Planung ausgelotet und vorangetrieben werden. Limendo begleitet Ihr Unternehmen bei jedem dieser Schritte. Von einer grundlegenden Modernisierung des Geschäftsmodells über die organisatorische Verankerung im Unternehmen. Limendo sorgt dafür, dass Unternehmen schon heute bereit für die Herausforderungen von morgen sind – mit unserer Beratung für skalierbare, nachhaltige Business Models.

EIGNET SICH DIE DIGITALE TRANSFORMATION AUCH FÜR IHR UNTERNEHMEN?

Wie auch immer sich die Industrie 4.0 konkret entwickeln mag, eines steht fest: Sie ist der Weg in die Zukunft. Ein grundlegender Erfolgsfaktor, mit dem man rechnen muss. Das Limendo House of Strategy unterstützt Sie dabei, das Thema Industrie 4.0 greifbar zu machen und Digitalisierungs-Strategien aufzuzeigen – von essenziellen Ansätzen bis zur detaillierten Implementierung vor Ort.

Die Experten von Limendo verfügen über mehr als 10 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung von Management-Cockpits und Performance Management Konzepten. Gemeinsam bauen wir ein Business Intelligence System auf, das Unternehmen für das Zeitalter der Industrie 4.0 vorbereitet und die Weichen für die digitale Transformation stellt. Unsere Unternehmensberater aus Südtirol, Bozen, sind natürlich auch international für Sie da.

UNTERNEHMENSBERATUNG FÜR INDUSTRIE 4.0 UND DIGITALISIERUNG

Ist ein Geschäftsmodell, das sich auf digitalisierte Prozesse stützt, für Ihr Unternehmen sinnvoll? Wie lässt es sich implementieren, welche neuen Anforderungen entstehen für den Auftritt am Markt, wie müssen bestehende Hierarchien justiert werden? Welche Potenziale finden sich in den Backoffice-Bereichen? Limendo bringt Ihr Geschäftsmodell auf den Weg in die Zukunft – mit vertrauensvoller Beratung, jahrelanger Erfahrung, Gespür für technologische Potenziale und den Blick für die feinen Details.